1. Welches Haus möchten Sie bauen?

Ob klassische Einfamilienvilla, luxuriöse Stadtvilla, modernes Haus im Bauhaus-Stil, einstöckiger Bungalow oder Doppelhaushälfte – bei der Wahl Ihres Traumhauses sind Sie haben das Recht zu wählen In Ihren Händen. Meist ist der Haustyp zufällig, denn jeder Bauherr hat besondere Ansprüche an sein Haus. Jeder Haustyp hat bestimmte Vorteile. Neben den eigenen Anforderungen an das zukünftige Haus beeinflussen in der Regel externe Faktoren Ihre Entscheidung für einen bestimmten Haustyp. Wenn Sie beispielsweise nur ein kleines Grundstück zur Verfügung haben, können Sie mit einem Bungalow im ersten Stock keinen bestimmten Wohnraum schaffen. Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Wohnformen und lassen Sie sich inspirieren. In vielen Fällen hilft auch ein Blick auf den Grundriss. Denken Sie immer daran, dass Bebauungspläne nicht immer alle Arten von Häusern zulassen.

Welche Gebäudetypen gibt es?

Massiv-, Fertig- und Holzhäuser – das sind die drei häufigsten Bauarten in Deutschland. Der Unterschied ist hauptsächlich auf die Baustoffe und deren jeweilige Herstellung zurückzuführen. Massivhäuser werden direkt auf dem Stein auf dem Grundstück gebaut, während Fertighäuser mit Fertigteilen aus Holz, Putz und Dämmstoffen erst vor Ort geliefert und montiert werden. Wie der Name schon sagt, bestehen Holzhäuser hauptsächlich aus Holz und sind meist fast fertig zum Transport auf die Baustelle. Aber lassen Sie sich von diesen Namen nicht in die Irre führen. Selbst in einem riesigen Haus besteht die Dachkonstruktion aus Holzsparren. Auch Fertighäuser haben Holzkonstruktionen.Wenn die Fertighäuser erst einmal auf dem Grundstück angeliefert wurden, werden sie nicht fertiggestellt. In den meisten Fällen haben Bauherren von Anfang an die bevorzugte Bautechnik. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie sich hier die Vor- und Nachteile der einzelnen Bauweisen genauer ansehen.

Gibt es einen Keller?

Gibt es einen Keller im Haus? Die Entscheidung, den Keller zu unterstützen oder abzulehnen, wägt auch die Vor- und Nachteile ab. Denn auch wenn der Keller Geld kostet, kann er einen enormen Mehrwert bieten. Die gewonnene Fläche kann beispielsweise für hausverbundene Zimmer (HAR) genutzt werden, um mehr Nutzfläche im eigentlichen Wohnbereich bereitzustellen. Zudem benötigen Keller in der Regel weniger Grundfläche, sodass die Immobilie entsprechend verkleinert werden kann. Moderne Weinkeller sind nicht mehr dunkel, feucht und schimmelig, daher eignen sie sich nicht nur für Hobbyräume oder Familiensaunen. Bei Bedarf kann der Keller auch in eine separate Wohnung umgewandelt werden. Wenn das Budget schon knapp ist, dürfen Sie nur einen Teil des Kellers bauen. Kein Keller kann viel Geld sparen, denn es fallen keine Kosten für das Ausheben des Bodens, der Kellerwände und sonstige Arbeiten im Keller an, aber es ist sinnvoll, die Vorteile des Kellers in den Hausplan mit einzubeziehen.

2. Gebäudetechnik und Energieverbrauch

Was sind die aktuellen Energiestandards für Häuser?

Die Energiestandards für Gebäude definieren den jährlichen Energiebedarf pro Quadratmeter. Bauliche Maßnahmen und Haustechnik werden in den Berechnungen berücksichtigt. Seit Februar 2002 hat der Bund mit Gebäudeenergiegesetz (GEG), Wärmeschutzverordnung (WSchV) und Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) Energiesparstandards festgelegt. Die GEG wird bis spätestens 2021 regelmäßig an die EU-Mindestenergiegebäudestandards angepasst. Seit 2016 gelten für alle Neubauten in Deutschland verschärfte Auflagen. Dies hängt vom Hauptenergiebedarf des Hauses und der Isolierung ab. Im besten Fall berät Sie Ihr Baupartner oder Energieberater zu allen Details.

Jetzt verdienen nur noch diese drei Kategorien Beachtung: 55, 40 und 40plus Energiesparhäuser. Das Effizienzhaus bezieht sich auf die Vorgaben der GEG. Je niedriger der Wert, desto höher die Einsparungen. Laut GEG benötigt das KfW-Effizienzhaus 40 nur 40 % des Jahres-Primärenergiebedarfs vergleichbarer Neubauten. Tatsächlich sind die Kosten für den Bau eines besonders energieeffizienten Hauses höher als bei herkömmlichen Gebäuden. Mit den Energiekosten kann jedoch kalkuliert werden, wann sich die Investitionskosten amortisieren. Darüber hinaus stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderprogramme und Tilgungszuschüsse bereit.

Welche Bautechniken können für Häuser verwendet werden?

Der Begriff Bautechnik wird verwendet, um Baugeräte in technischen Wohngebäuden zu verallgemeinern. Die Versorgungstechnik umfasst die Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung. Doch im Zeitalter des Internets und des Smart Home gewinnt die Elektroinstallation immer mehr an Bedeutung. Neben der Platzierung von Schaltern und Steckdosen werden oft auch Netzwerkkabel und Telefonleitungen verlegt, damit alle Systeme von Anfang an mit dem Internet verbunden werden können. Die Technik des ganzen Hauses kann später über die App gesteuert werden. Das ist nicht nur bequem, sondern spart auch Energie.

Neben der Fußbodenheizung und dem Anschluss von Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung oder Stromerzeugung ist in vielen Häusern eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnungsfunktion zur Standardausstattung geworden. In jedem Fall sollte bei der Planung auf die Skalierbarkeit geachtet werden, damit beispielsweise die für die Photovoltaikanlage benötigten Kabel oder Leitungen vom Dach bis zum Anschlussraum des Hauses vorhanden sind. Ein weiterer Punkt, der bei der Elektroplanung oft übersehen wird, ist die Verbindung zwischen Außenbereich und Garten. Die entsprechenden Kabel für die Hecksteckdosen und Beleuchtung sollten gleich mit eingeplant werden.

Welcher Heizungstyp ist der richtige für mich?

Lassen Sie mich mit der schlechten Nachricht beginnen: Es gibt keine beste Heizung. Hausbauer haben viele verschiedene Systeme zur Auswahl. Doch nicht jedes System ist für jedes Bauvorhaben geeignet. So kann es beispielsweise vorkommen, dass die Versorgung der Immobilie nicht ausreicht. Fernwärme ist in der Regel nur in Ballungsräumen verfügbar, und es ist nicht gewährleistet, dass sie überall an das Erdgasnetz angeschlossen werden kann. Wenn Sie sich für den Einsatz von Erdgas entscheiden, können Sie dennoch einen Flüssiggastank im Garten aufstellen. Die Wärmepumpe benötigt sehr wenig Platz und es gibt keine andere Energiequelle außer Strom.

Auch wenn nachwachsende Rohstoffe verwendet werden, gibt es einiges zu beachten. Wer mit Scheitholz heizt, muss die Versorgungs- und Speicherkapazität sicherstellen. Außerdem muss noch Holz verarbeitet werden. Bei der Verwendung von Holzpellets entfällt die zeitaufwändige Vorbereitung, diese müssen jedoch trocken gelagert werden und benötigen viel Platz, was bei der Raumplanung berücksichtigt werden sollte.

Bei der Auswahl eines entscheidenden zukünftigen Heizsystems:

  • Infrastruktur und/oder bauliche Gegebenheiten
  • Kosten für Heizungskomponenten und Installation
  • Persönliche Vorlieben und Anforderungen

Daher gibt es vor dem eigentlichen Design viele Überlegungen. Aber keine Sorge, ich unterstütze Sie in jeder Bauphase von Anfang an!